Sonntag, 16. Juni 2013
Freitag, 14. Juni 2013
Mittwoch, 12. Juni 2013
Sonntag, 9. Juni 2013
Seltsamkeiten
Ist es Euch schon mal passiert, dass in einem Beet, z.B. zwischen den Erdbeeren, ganz unerwartet eine Kartoffelpflanze aus dem Boden sprießt? Anscheinend haben
wir sie bei der letzten Ernte vergessen und der Frost hat der Knolle nichts
ausgemacht. Zwei solche Überraschnungen schmücken jetzt unsere
Erdbeerreihen. Ich glaube sie vertragen sich, oder? Aus Sicherheitsgründen haben wir unseren Teich mit Netz bespannt. Die
Irisen sind mit voller Kraft aus diesem Gefängnis ausgebrochen. BTW: Es
wachsen ganz schön viele Pflanzen in der kleinen Wassermenge. Niemand
hat aber Lust im (Dreck)wasser zu wühlen und die Irisen zu teilen.
Schnecken störte das Netz gar nicht.
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| Stachelbeeren - jetzt schon? |
Mittwoch, 5. Juni 2013
Flops der Saison
Trotz harter Arbeit und anwachsenden Wissens konnten wir einige Niederlagen in der Gartengestaltung und Pflanzenpflege registrieren. Ob wir es uns selbst in Rechnung stellen oder auf die Natur schieben ist noch zu klären.
Der supereinfache Samenteppich, der um das Wigwam platziert wurde hat keine Lust, trotz des Versprechens auf der Packung, sich in rankende Pflanzenvielfalt zu verwandeln. Diese mickrigen Wuchslinge werden nie 2-Meter-Höhe erreichen.
Den Pflaumenbaum haben wir so großartig geschnitten, dass die fünf Früchte pflaumenfremd aussehen. Blätter sind befallen. Tja, vielleicht lassen sich im Frühjahr die Fehler beheben.
Der supereinfache Samenteppich, der um das Wigwam platziert wurde hat keine Lust, trotz des Versprechens auf der Packung, sich in rankende Pflanzenvielfalt zu verwandeln. Diese mickrigen Wuchslinge werden nie 2-Meter-Höhe erreichen.
Den Pflaumenbaum haben wir so großartig geschnitten, dass die fünf Früchte pflaumenfremd aussehen. Blätter sind befallen. Tja, vielleicht lassen sich im Frühjahr die Fehler beheben.
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| Hopfen |
Die Gestaltung der Wegesränder ist in dieser Saison nicht aufgegangen, schlimmer - wurde richtig vernachlässigt. Wir schieben das auf den langen Winter, denn die Idee war, zuerst die Beeten richtig anlegen, vergrößern, mit Kompost anreichern. Aber irgendwann war es zu spät, der Acker drängte auch schon und wir ließen die Lupinen in Ruhe wachsen. Nach der Blüte wurden sie erbamungslos abgehackt. Das Ergebnis ist zu sehen. Schrecklich.
Es gibt noch Teilflops - d.h. Projekte, die nur zum Teil gelungen sind.
Hopfen wächst langsam und hat urkleine Blätter - als Sichtschutz ungeeignet.
Liebesgarten ist nicht buschig genug, um dort ungestört zu knutschen. Mandelbaum (hinten) wächst nicht, Hibiskus ist fast tot (keine Blätter, obwohl nicht ganz vertrocknet), Himbeeren wuchern dafür wohin sie wollen. Nur Clematis rettet die Ehre...
Samstag, 18. Mai 2013
Erste Ackerreihe: neue Erdbeeren
Nachdem das Blumenbeet einigermaßen in Ordnung gebracht worden ist, d.h. entkrautet und begradigt, wurde es höchste Zeit, das Feld in Angriff zu nehmen.
Beim Säubern (Diese hässliche Quecke kennt kein Erbarmen!) der ersten Reihe hat meine Hand gezittert, als sie auf dem ersten Foto abgebildete Pflanze auszupfen sollte. Quecke ist das nicht. Hat uns der Gartennachbar nicht gerade seine Ackerfläche samt ähnlich aussehenden Pflanzen gezeigt?
Klar - letztes Jahr wuchsen hier Kartoffeln (übringens, zur Bekämpfung von Unkraut: dürftiges Ergebnis:-( ) und wir, unprofessionelle und nicht sorgfältige Gärtner haben drei Stück verg..., naja, überleben lassen.
Da die Kartoffeln sich mit Erdbeeren einigermaßen vertragen, wurden die frisch angelieferten, schon blühenden Erdbeerpflanzen Sorte Honeoye, wie geplant, auf einem sonnigen Standort gepflanzt. Wenn die Hecke von den Nachbarn nicht höher wird, bleibt der Standort auch sonnig. Nichts gegen Hecken. Oder doch?
Die (hoffentlich) unkrautfreie Erde haben wir mit Hornspähnen angereichert. Zu Blau- bzw. Gründünger greifen wir erst im Moment der Verzweiflung. Der ist noch nicht gekommen. Gekommen ist aber Zeit, ein Post über Düngung zu verfassen. Es kommt.
Freitag, 10. Mai 2013
Igelbeet Rekonstruktion
| im Mai |
| im April |
Der März zeigte das Igelbeet im katastrophalen Zustand. Wenn nicht der gesunde, buschige Phlox, die auferstandene Pfingstrose und in die Höhe schießende Tulpen, hätten wir das Beet getrimmt oder umgegraben. Aus gutem gärtnerischem Herzen werden wir eher kosmetische Maßnahmen ergreifen: Kompost wie eine Schönheitsmaske auftragen, Unnötiges (sprich: Gras) entfernen, Schönes einpflanzen, sowie das A und O der Gartenpflege - das Hacken. Dafür hat sich der Phlox mit üppiger Blüte bedankt.
Farne als Lückenfüller und Fuchsie im Topf sind aus dem Winterquartier dazu gekommen. Leider vermuten wir, dass die Winterpflege der Fuchsie nicht aussreichend war (zu selten gegossen) und von den Fuchsienballerinas werden wir nicht viel sehen :-(
| die gelben Tulpen verblühen, "Dark Night" öffnen sich |
| Phlox und Pfingstrose |
Frühlingsboom und zweiter Start
Wir schreiten in unser zweites Gartenjahr hinein!
Das Erste war geprägt von Überraschungen, Staunen, Ausprobieren, Fehler
machen (z.B. falscher Standort für die Pfingstrose), Lernen, Geniessen
und kurzweilig Verzweifeln.
Dank der Blogdokumentation wissen wir, wann, wo, was wächst und können jetzt besser planen und gestalten. Das heißt aber nicht, dass ab dieses Jahr alles vorhersehbar ist. O nein! Unsere Veränderungen haben ihren Lauf genommen und sich in das Vorgefundende integriert, was wiederum mit neuen Erscheinungen überrascht. Wir sind auch ein wenig geübter und werden noch mehr verändern. Es geht´s los!
| Obstgarten leuchtet grün - Obstbäume wurden rund um vom Rasen befreit |
Vor einiger Zeit haben wir den Baumschnitt getätig. Fast schon zu spät, aber es waren keine frischen Knospen zu sehen, deshalb haben wir uns getraut. Leider sind wir nach Gefühl vorgegangen - es wurden die waagerechten und mehrere kleinere Zweige entfernt. Anstatt davor wurde der Telefonjoker Nadine erst nachträglich kontaktiert und das Ergebnis war herunterschmetternd - man sollte gleich nach den Frösten die sogenannten Wassertriebe schneiden und nicht "schnibbel, schnibbel", sondern wenig aber richtig, ein paar robuste Zweige und nicht viele Kleine, was viele Wunden und damit viele Angriffsstellen am Baum hinterlässt. Ups! Zum Glück lassen sich die Bäume nicht so einfach stören...
| Das Versetzen tat dem Rhododendron anscheinend gut, ... |
| ... der Standort scheint in Ordnung zu sein |
Der zweite Rhododendron, dessen Blühtenfarbe wir vergessen hätten, wenn nicht die Blogbilder, wanderte im April nach hinten, d.h. an einem halbschattigen Standort hinter dem Haus und unter den Bäumen. Er soll die Lücke zu den Nachbarn (irgendwann) füllen. Seine Umgebung braucht auch Pflege oder radikalere Maßnahmen. Er selbst braucht wahrscheinlich mehr Zeit, denn es sind bisher keine Blüten zu sehen.
Ein Rätsel zur Abwechslung: Was befindet sich noch hinter dem Haus und wächst ständig?
| Komposthaufen oder -wall |
Den Winter und die Minusgrade haben fast alle Pflanzen überlebt. Leider haben zwei dunkellila Clematis (die Nachbarn haben uns gewarnt), Hibiskus, der als junge Pflanze laut Anweisung im Winter geschützt werden sollte und auch war, ihre Blätter noch nicht gezeigt. Der Farn, der ursprunglich und unglücklicherweise im sonnigen Liebesgarten gepflanzt und nach der Fehlererkennung zum Igelbeet versetzt wurde kränkelt auch. Wir vermuten, dass dieser Standort für ihn zu trocken war. Wir warten ab.
Drei alten Farne, die im Obstgarten wuchsen, haben wir dazu ins Igelbeet verpflanzt, vielleicht sind sie robuster und breiten sich dort aus. Ausführlichen Bericht zur Gestaltung des Igelbeets folgt.
| ||
| Azalee |
Samstag, 20. April 2013
Der Frühling hat sich durchboxt
Traubenhyazinthen, Immergrün beeindrucken nicht mehr wie letztes Jahr, erfreuen aber immer wieder das Auge. Wir wären nicht wir selbst, wenn wir nichts Neues ausprobiert hätten. Im Herbst gepflanzt, im Winter vergessen - überraschten uns im Frühling die Schachblumen. Da brauchen wir keine Bildunterschrift, oder? Ja, das erste Bild zeigt diese äußerst ästhetische Blüte. Leider ist Ästhetik nicht alles. Wir haben schon wieder vergessen, uns nach dem optimalen Standort für die Pflanze zu erkundigen und haben sie ins halbschattige Igelbeet gesetzt. Erst heute habe ich erfahren, dass die Schachblume eine Lichtpflanze ist, d.h. sie wächst in vollem
Licht und erträgt nur in Grenzen eine Beschattung; sie braucht nassen, luftarmen, mäßig
stickstoffreichen neutralen Boden.
Ha! Wir haben sie überzeugt, auf einem halbschattigen, ziemlich trockenen Grund zu gedeihen. Erfolg!
| Kletterhortensie |
| Oregano oder Majoran? |
Ein Alarmzeichen setzten die Tulpenblätter. Sie wurden unverschämterweise von (höchstwahrscheinlich) Nacktschnecken angeknabbert. Ob sie überleben, werden wir sehen.
Zweiter Erfolg - die Wühlmäuse haben die Tulpenzwiebeln in Ruhe gelassen. Die Schutzkörbchen von meiner Tante sind Gold wert!
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