Mittwoch, 23. Januar 2013

Winterschlaf






Der Garten schläft unter einer Schneedecke.
Einsam ist er aber nicht. Mal kommt Frost und malt alle Fenster, fleißiger oder eher hungriger Maulwurf lässt grüßen und die Spuren auf dem frischen Schnee verrät hochstwahrscheinlich den Nachbarnkater...
Wir besuchen den Garten natürlich auch, zwar kurz aber mit Liebe...




Donnerstag, 15. November 2012

Winterernte


Erinnert ihr Euch an unsere Enttäuschung über gar nicht oder langsam wachsendes Gemüse. Traurig haben wir auf dem Stück Acker geschaut, wo wir Porree ausgesäht haben. Über lange, lange Zeit streichelten wir kleine Unkrautpflanzen, in der Hoffnung dass sich der kleine Porree doch durchgeboxt hat. Vergeblich.
Gestern, als wir die Erde für den Winter harken wollten, schaute ich auf die dick aussehende Quäke. Verwundert beugte ich mich, um dieses freche Unkraut zu entfernen und plötzlich hatte ich ein Porree-Winzling in der Hand. 5 weitere Pflanzen ließen wir in der Erde. Ob sie noch wachsen oder frieren ist eigentlich egal. Ein Experiment. Und ein Zeichen, dass wir entweder früher aussähen oder die Erde besser ernähren müssen.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Silberhaar

Die Gräser sind in. Wir haben ein paar Pampasgräser in April gepflanzt und  sie fast vergessen, denn die mächtigen Lupinen haben ihnen viel Raum, Licht und Nährstoffe geraubt. Da die Gräser im Allgemeinen nicht sehr anspruchsvoll sind, hat sich bisher ein Büschel durchgesetzt und glänzt jetzt silber.

Montag, 15. Oktober 2012

Von Gelb bis Rot - Herbstimpressionen

Unser Garten kleidet sich herbstlich-schön. 



Die Kletterhortensie ist nicht wieder zu erkennen - ganz in Gelb. Die Weinrebe ist eine Malmeisterin. 





  


Die hintere Reihe, wo auch der Kompost steht überraschte mit ganzer Farbpalette.




Kresse und Ringelblumen (nicht abgebildet) blühen noch eifrig. 



Heidelbeeren und der Fächerahorn brennen feuerrot.

 Und natürlich gibt es eine (weiße) Überraschung - wie heißt die Blume?

Montag, 8. Oktober 2012

Die Natur siegt...

Der echter Gärtner verlässt seinen Garten nicht, zumindest nicht in der Hochsaison und sie herrscht gerade unter den Pflanzen. Bevor sie schlafen gehen, brauchen sie eine besondere Pflege. Laub- und Bodenkosmetik muss getan werden. Und was machen wir? Eine kleine Pause an der Ostsee. Gartenschau, -ausstellung? Nein, einfach Nongartenurlaub. Dafür kam die Rache:
Ja, die Stachelige ließ sich nicht vertreiben und ist wieder da.
Da der Rhododendron die sonnige Stelle äh verlassen sollte, würden wir höchstwahrscheinlich die hartnäckige Palmenart doch dulden.
Tja, 1:0 für die Natur.


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Letzte Sonnenstrahlen...

 ... aufgefangen in dem leuchtenden Strauß. Außer Sonnenblume, Hagebutte, Wein habe ich ein paar Gräser gesammelt. Wie heißen sie? Lampenputzergras?
Egal - ich liebe sie.


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Acker

Pastinake
Möhre
Ihr habt Euch wahrscheinlich gefragt, wo ist ihr Nutzgarten? Wo wächst das Gemüse?
Alles berechtigte Fragen. Wir haben kaum darüber berichtet. Es gab ein paar Bilder von Früchten,  mehr nicht.


Petersilie
Tja, Gemüsepflanzen sind nicht so spektakulär wie die Blühenden. Sie keimen langsam (Ausnahme: Radieschen), wachsen faul und geben insgesamt wenig Signale, so dass es für den Anfängergärtner schwer sein kann, abzuschätzen, wann da unten, im Erdreich ein Schatz reif ist und bereit, auf dem Teller zu landen.

Gegen Mitte Mai - wir haben artig gewartet bis die Eisheiligen vorbei sind - haben wir in die Erde, die noch nicht optimal vorbereitet wurde (nicht mit Nährstoffen aufgepeppt, nicht entkrautet) mehrere Samensorte reingequetscht und so gut wie vergessen.
Als Ende Juni auf dem Acker nichts mehr außer Quäcke wuchs, haben wir die Hoffnung verloren und gar nicht in Richtung der miserablen Reihen geschaut.

Erst Mitte Juli haben unsere Freunde uns darauf hingewiesen, dass auf dem Acker etwas bald Essbares wächst. Aus dieser Zeit stammen die obigen Bilder: Petersilie, Karotten, Pastinake.
Ein Stück weiter, auf dem linken Foto, breiteten sich Radieschen (links) und 2 Rucola-, 2 Süsskartofel- und Kürbispflanze aus, damals als Zucchini identifiziert (rechts, von unten).
Wir waren so ungeduldig, dass wir probehalber eine Möhre rausgezogen haben. Sie war da, dünn aber schön orangig.






Mittwoch, 26. September 2012

Importware

Ich war kurz weg, habe aber natürlich den Garten nicht vergessen. Meine Tante hat mir schon wieder ein paar Stecklinge geschenkt: von einer gelben Kletterpflanze (Clematis?), zweifarbiges Gras, einen Ballen von kleinem Strauch, der Trändenen Herz ähnlich. Der Letzte landet im Fenster-, nein jetzt heißt das Maulwurfsbeet.

Dienstag, 25. September 2012

Liebesgarten genießt keine Ruhe


Das Hufeisen vom vorherigen Liebesgartenpost war uns nicht genügend. Es geht nicht nur um Optik. Wir haben nämlich den Fehler begangen und kein Gartenvlies unter die Steinschnecke gelegt; mit dem Ergebnis, dass wir trotz dicker Sandschicht, bald viele Quäckehalme genießen durften.
Wir haben beschlossen, neu anzufangen. Diesmal richtig, also Steine raus, möglichst die Reihenfolge beibehalten, den Hibiskus versetzen, denn er passte nicht ins Geometrische, ein paar Astern rein für den Herbstlook und unsere Krümelrose hierher, neben den Himbeeren (Dorn zu Dorn). Das Konzept wird, wenn auch mit Korrekturen verfolgt.
Auch die historische Rose, die nicht aufgegangen ist, durfte hier, im Liebesgarten bleiben (oder sterben). Zweite Chance.


Ohne Gras - viel besser. Der Gärtner leidet unter den Armschmerzen. Kein Erbarmen.







Mittwoch, 19. September 2012

Doch, einiges passiert zwei mal

Die polnische Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska schrieb 1957: 
"Nichts passiert ein zweites Mal
und niemals. Deswegen
kommen wir ohne Praxis auf die Welt und
gehen ohne Übung aus dem Leben.
..."

Sie sind wieder da,
trotz Quäcke.