Montag, 20. August 2012

Dürre - der Gärtner muss gießen

Gut, dass die Regentonnen noch nicht ganz leer sind. Ganz wichtig - gießen am besten morgens, mit abgestandenem Wasser und nicht direkt auf die Blätter.

Donnerstag, 16. August 2012

Kartoffelleben vollendet

Die Kartoffeln sind raus. Raus aus der Erde. Schön gewaschen. Unter Familie und Bekannte verteilt, so hat sich das Problem der Lagerung von alleine erledigt. Es gibt nämlich nichts mehr zu lagern. Gegessen, verspeist, vernichtet. Wieviel Kartoffeln muss eine vierköpfige Familie anbauen, um bis zur nächsten Saison nicht zu verhungern? Zwei Fussballfelder?
Hier unsere Endkartoffelernte. Nicht alle Früchte sind gesund, einige sehen außererdisch aus, schmecken tun sie ja, normal. Festkochend.


Mittwoch, 8. August 2012

Geschenke

"Die Party hat sich gelohnt"- denkt sich der Garten, der reichlich, auch wenn dank mir oder durch mich, beschenkt wurde. Zwei blühende Pflanzen (Topfblumen) wurden mitgebracht, über dessen Schicksal noch nicht entschieden wurde: rauspflanzen oder als Zimmerpflanze lassen. Ich gebe zu, es sind nicht meine Lieblingsfarben - gelb und dreckig braun. Und wenn kein Herz für die Blume schlägt, sondern eher so was wie ein Pflichtgefühl entsteht, ist ihre Zukunft unsicher.
Dazu kam etwas Exotisches - drei Physalispflanzen ungefähr 60 cm hoch und etwas Praktisches - Obst- oder Vogelnetz, das wir schon früher überlegt haben, aber unsere sparsamen Obstbäume verschieben diese Notwendigkeit frühstens in die nächste Saison.
Für Physalis brauchen wir eine Gebrauchsanweisung, die wir bei 
http://www.kuebelpflanzeninfo.de gefunden haben:
"Die Physalis ist eine starkwüchsige, einjährige Pflanze, die mit nur geringem Aufwand (...) im Freien kultiviert werden kann. Blätter und Stengel der Physalis sind wie bei vielen andere Nachtschattengewächsen (Solanaceae) auch leicht beharrt. Sie erreicht eine Wuchshöhe von etwas mehr als einem Meter. Es ist auch in Mitteleuropa möglich, Physalis im Freien anzupflanzen (Freiland oder ersatzweise im Kübel) und reife Früchte zu ernten, jedoch ist die Vegetationsperiode für Physalis tendenziell etwas zu kurz. Fruchttragende Physalispflanzen mit noch unreifen Früchten kann man jedoch kurz vor dem ersten Nachtfrost ausgraben und z.B. im Keller die Früchte am Stock reifen lassen. Bereits geerntete grüne Früchte reifen nicht nach. (...) Man kann auch im Herbst ein oder zwei Früchte zwischen den Fingern zerquetschen und den Samen an der beabsichtigten Pflanzstelle des nächsten Jahres mehr oder weniger achtlos auf den Boden fallen lassen. Sie keimen im Folgejahr recht zuverlässig und wachsen witterungsabhängig nicht selten sogar besser als im Haus vorgezogene Pflanzen. (...)
Normale Gartenerde ist für Physalis bestens geeignet. Bis zur Auspflanzung sollte nicht gedüngt werden, um Vergeilung zu vermeiden. Nach dem Auspflanzen in den Garten erübrigt sich eine Düngung in aller Regel ebenfalls, weil gute Gartenerde sowieso alle Nährstoffe in ausreichender Menge enthält. Der Wasserbedarf ist mittel bis hoch. Sämlinge sollten möglichst hell stehen und allmählich an die pralle Mittagssonne gewöhnt werden. Die erwachsene Pflanze steht am liebsten in der prallen Sonne. Sie verträgt (...) keinen Frost."


Für den Frühling sind auch die geschenkten Samen und die Blumenzwiebeln. Iris hat sich ein Gag erlaubt und brachte... Iris.
Die Krönung der Geschenkerei war aber die lange von uns ersehnte Gießkanne. Jetzt ist sie da. Jetzt wird alles schneller wachsen:-)


Montag, 6. August 2012

Gartenpartyvorbereitungsfotostory

Luftballons müssen sein, einmal mit der Lunge, einmal mit der Pumpe
Die Rattanstühle dürfen wieder Tageslicht sehen.
Asiatische Art des Transports.
Der Liebesgarten hat temporär einen Bankerstatz
Fackeln für spätere Stunde
Für Leib und Seele bzw. Ohr

Samstag, 4. August 2012

Urlaubsmitnehmsel

Auch im Urlaub haben wir an unseren Garten gedacht und haben unterwegs in alle Gärten ein Auge darauf geworfen. Mit dem Ergebnis, dass wir aus dem Vorzeigegarten meiner Tante ein paar Alpenglöckchen (sagt mein Cousin) oder  Karpatenglockenblume (sagt die Tante) mit auf dem Weg bekommen haben. Dazu noch Samen der Tagetes und gelbe, fleischige Clematis (Verzeihung, kein Bild), die Wurzeln auf unserem Balkon schlagen sollte.
Meine Tante, leidenschaftliche Gärtnerin, nutzt ein Wundermittel zur Fortpflanzung einiger Gartenbewohner. Wurzelaktivator mit Buttersäureähnlicher Substanz. Wir haben sie bei uns vor Ort gesucht und gefunden aber noch nicht angewendet. Die Clematis ist inzwischen vertrocknet, was nicht unbedingt dramatisch sein muss. Letztendlich ist die Wurzelbildung eine schwierige und langandauernde Aufgabe. Wir geben ihr noch ein wenig Zeit und träufeln ein bisschen Unterstützung in die Erde, denn wir haben nicht so viel Geduld. Genau wie die Tante. Peter (siehe BeraterPool) hat dieses Hilfsmittel mit einem Augenzwinkern betrachtet und eher als unnötig gefunden).

Ohne Verpackung, nur mit einer kleine Tüte, die die Feuchtigkeiten an den Wurzeln halten sollte, haben die Glöckchen und Clematis unser Zuhause nach 9 Stunden Bahnfahrt erreicht. Die Glöckchen wachsen schon weiter auf dem Beet am Weg entlang.


Freitag, 3. August 2012

Riesenblume von der Sonne

Sind wir wieder klein geworden in diesem Wonderland oder haben wir es mit einer Gigantensorte zu tun?
Gut über 2,20 Meter ist diese Überraschungssonnenblume groß. Wie kommen wir bloß an die leckeren Samen heran? Dulden wir sie für die nächste Saison? Und wenn ja, wohin damit?

Donnerstag, 2. August 2012

Was blüht hier los? Inventur nach dem Urlaub

eine Kletterpflanze (Bohne/Feuerbohne?) an dem Wigwam
auch eine Kletterpflanze
Frühlingsstern
Clematis im Liebesgarten
Den Garten haben wir nur für eine Woche verlassen und schon nach der kurzen Zeit überraschen und neue Anblicke, sprich neue Pflanzen oder neue Blüten. Natürlich haben wir für Beschützer und Pfleger gesorgt. Iris (siehe Beraterpool) und ihr Freund haben einen Bepflanzungs- und Bewässerungsplan (sieht einfacher aus als es klingt) nicht mal in die Hand, sondern auf die Tür aufgesteckt bekommen und haben die Ehre, die Pflanzen zu beglücken. Glücklich war aber Iris´ Freund nicht, als ihn zahlreiche Insekten, vor allem Mücken angegriffen haben. Um so mehr sind wir ihm dankbar, dass er diese schwere Aufgabe gemeistert hat. Beide bekommen einen Sack Kartoffeln als Dankeschön.

unsere "Krümelrose"

Zucchini
Ringelblume
Hopfen

Weinrebe

Thymian?

Cosmea geschenkt von unserer Gartennachbarin



Sonntag, 29. Juli 2012

Unsere Spitztomaten


Klein aber fein sind unsere Tomaten. Ohne Dünger, schief gewachsen, einmal umgekippt mit dem ganzen Gewächshaus, als sich auf dem Dach zu viel Wasser angesammelt hatte. Die ersten Tomaten haben wir sofort aufgegessen. Mniam, mniam. Die Nächsten brauchen schon wieder zu lange, reif zu werden.

Ápropos Tomaten. Es gibt ständige Diskussionen, was die Tomaten tatsächlich sind. Obst oder Gemüse. Diese Frage hat Frank Luerweg aus Bonn in der ZEIT in "Stimmt´s" gestellt. Hier die Antwort:
"Die Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse ist eigentlich keine botanische, sondern leitet sich von unseren Verzehrgewohnheiten ab: Obst essen wir meist roh, Gemüse meist gekocht. Und von Obst erwarten wir, dass es einen gewissen Zuckergehalt hat und süß schmeckt.
Eigentlich weiß also jeder, ob er Obst oder Gemüse vor sich hat (auch wenn wir manches Gemüse roh essen und manches Obst kochen). Wie kann man diese intuitiv klare Unterscheidung aber in wissenschaftliche Begriffe fassen?
Obst, das sind zuallererst immer Früchte, also der Teil der Pflanze, der aus der Blüte hervorgeht. (wir: Tomaten entsteht auf diese Art und Weise --> Tomate = Frucht). Zum Gemüse dagegen gehören alle möglichen essbaren Pflanzenteile – Blüten (Artischocken), Blätter (Spinat), Knollen (Kartoffeln), Stängel (Spargel). Damit ist schon einmal klar, dass etwa Rhabarber kein Obst ist, sondern Gemüse.

Was ist nun mit der Tomate? Tomatenpflanzen sind einjährige Pflanzen, deren Früchte man auch dem Gemüse zuschlägt – ebenso wie Zucchini, Gurken oder Kürbisse.
Zu den Kürbissen gehören aber auch die Melonen, die gelten also trotz ihrer Süße als Gemüse. Noch schwieriger wird die Unterscheidung, wenn man auf Unterkategorien wie die Beeren schaut – Erdbeeren zum Beispiel fallen unter die Kategorie der Sammelnussfrüchte.
Letztlich ist das alles Willkür, aber meistens stimmen Definition und Intuition überein. Tomaten sind also Gemüse (wir: nur der Intuition nach). Und trotzdem landen sie auf Bali im Obstsalat."

Freitag, 20. Juli 2012

Einpflanzliste


 Diese Pflanzen will ich haben, entweder für diese oder die nächste Saison. Wie ihr bestimmt gemerkt habt, herrscht Lila und Rot, dem Weiß sind wir auch nicht abgeneigt:
Tränendes Herz
 
Akelei
Löwenmäulchen

Ziersalbei



Allium
 
Allium carinatum

Schmucklilie
 Die Schmucklilie ist uns während einer Gartenausstellung ins Auge gefallen. Da sie kälteempfindlich ist, müsste sie am besten in Kübel gepflanzt werden. Das bedeutet aber mehr Arbeit für uns. Das überlegen wir uns noch. Angeblich gibt es eine Sorte "Blue Giant", die die Temperaturen bis -10 Grad verträgt. Das würde die Sache einfacher machen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, das einige Arten immegrün sind, z.B. Agapanthus africanus oder Agapanthus praecox und sie benötigen einen hellen Standort.
Rhodohypoxis Albrighton
Dieser Tipp (Foto links) kommt von Jo&Steve, die eine Gartenschau in England besucht haben und uns einen Fotobericht geschickt haben. Rhodohypoxis eignet sich gut für einen Steingarten. Sie erreichen bis 10 cm Höhe. Diese Pflanze entwickelt sich flächendeckend, breitet sich weit aus.
Sie haben eine lange vegetative Ruhephase. In dieser Periode ist es nicht nötig, sie zu gießen. Man soll warten, bis die Erde mindestens seit zwei Tagen gut trocken ist, dann gut mit 2-3 Gläser Wasser bis in die Tiefe wässern, alle 1-2 Wochen.

Fingerhut war bis vor kurzem auf der Liste, bis wir zufälligerweise in einer Vitrine vor der Schule in unserem Viertel die Giftpflanzentafel gesehen haben. 3mal Fingerhut. Also lieber nicht.

Die armen Rhododendren haben wir doch nicht so optimal umgepflanzt. Sie bräuchten doch mehr Schatten. Vielleicht kommt der kleinere ins Beet vor Veranda. Wir müssen das alles noch gut (gärtnerisch fundiert und esthetisch) überlegen.