Samstag, 16. Juni 2012

Unser Obstgarten ist in Gefahr

Der junge Pflaumenbaum trägt schon Früchte. Wir müssen auf Jo&Steve hören und die Obstbäume mit einem Netz vor fliegenden Leckerschmeckern schützen.
Der Apfelbaum empfängt jetzt schon Gäste, was gar nicht so gesund aussieht. Wir haben den Baum mit einem kräftigen Strahl abgeduscht, wir befürchten aber, dass es nicht reicht. Was nun?

Donnerstag, 14. Juni 2012

Die Brotkrümmel haben sie geweckt


Überraschende Entdeckungen haben hier kein Ende. Eines Tages habe ich ganz entspannt auf der Veranda gesessen und auf das Beet geschaut. Das wächst schön, hier ist eine Lücke, das muss raus - solche Gedanken. Und der vertrocknete Rosenstrauch, den ich brutal zugeschnitten habe und nicht die Kraft hatte, mit den Dornen zu kämpfen, sollte auch raus. Aber was ist das? Da kommt ein ganzer Zweig mit Blättern? Den habe ich bisher nicht bemerkt. Die Rose lebt also! Welche Sorte, welche Farbe? Geduld.
... oder schaut in die Zukunft...

Montag, 11. Juni 2012

Steine im Liebesgarten

Selbstverständlich - Fuß
Fisch
Ohr

Zen-Garten?
Der überall herrschende Rasen wurde abgetragen (der Spaten ist hin), ins Loch (Spiel)sand reingeschüttelt und "gekämmt" und mit Mühe, in der vollen Sonne die Kalksteine in die Schneckenform gelegt. Anschließend wurde der Sand "gegossen" und die Steine noch mehr reingedrückt. Harmonie.








Sonntag, 10. Juni 2012

Maulwurf - eine Hassliebe


Ein Kuscheltier? Warum nicht. Sein weiches graues bis schwarzes Fell, das nur aus Wollhaaren besteht, kleine Größe: 10 bis 17 Zentimeter und das Gewicht zwischen 60 und 120 Gramm laden doch zum Kuscheln ein, oder?

Er hat noch einen, nicht den letzten Vorteil - Maulwürfe ernähren sich von Insekten (Pro Jahr verzehrt ein 100 Gramm schwerer Maulwurf 20 bis 30 Kilogramm Würmer und Insekten!!!), d.h. sie lassen unsere Pflanzen in Ruhe. Als dieses Bild (siehe rechts) sich uns offenbarte, hatten wir andere, nicht ganz freundliche Gedanken für den Maulwurf .
Ganz perfekt hat er seine Hügel an den Liebesgartenpflanzen gebuddelt. Wie soll das weiter gehen - haben wir uns gefragt. Die Pfingstrose wurde von ihm ausgehebelt und lag fast auf dem Boden. Er kann doch nicht alle unseren Pflanzen zerstören. Warum macht er die Löcher nicht dort, wo wir sie brauchen?



Nein, auf dem Acker ist das auch nicht vorteilhaft. Seht ihr die unterirdischen Tunnels links? Die Grabgeschwindigkeit eines Maulwurfs kann, je nach Bodenbeschaffenheit, bis zu 7 Meter pro Stunde betragen! "Die fertiggestellten Gänge durchläuft das Tier mit einer Geschwindigkeit von bis zu 67 Meter pro Minute (4 Kilometer pro Stunde). Der größte Teil der Maulwurfsgänge liegt nicht tiefer als 10 bis 20 Zentimeter, oft noch oberflächennaher, aber unterhalb der Hauptwurzelregion. Nur im Winter, vor allem bei Frost, und bei großer Trockenheit im Sommer verlegen Europäische Maulwürfe ihre Aktivität in größere Tiefen von bis zu 50 bis 60 Zentimeter."

Der Deutsche Tierschutzbund versucht zu überzeugen: "Gartenbesitzer sollten sich eigentlich über die Untermieter im Garten freuen, denn deren Anwesenheit zeigt, dass der Boden gesund ist." Aha. Das wissen wir auch ohne dieses Tier.

Um den Feind doch zu bekämpfen, obwohl er nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderen Schutz gestellt ist (man darf die Tiere weder fangen noch stören), muss man ihn besser kennen lernen - so die alte, weise Maxime.
"Die Maulwürfe verbringen den Großteil ihres Lebens in einem selbst gegrabenen, unterirdischen Gangsystem, dessen Tunnel sich sowohl knapp unter der Erdoberfläche als auch bis zu einer Tiefe von 1 Meter erstrecken können." Wunderbar, wir haben das beobachten können. Danke.
"Sie halten keinen Winterschlaf, sondern sind auch während der kälteren Jahreszeit aktiv." Also wird es nie Ruhe geben. Toll!
"Diese Tiere sind territorial und bewohnen ein durchschnittlich 2000 Quadratmeter großes Revier." Was?! Müssen wir ihn so weit verscheuchen? "Nur in der Paarungszeit im Frühling erweitern die Männchen ihre Reviere beträchtlich, sodass es sich mit dem der Weibchen in der Umgebung überlappt."

Quelle: wikipedia.de

"Nach einer rund vierwöchigen Tragzeit bringt das Weibchen in der Zeit von Ende April bis Anfang Juni zwei bis sieben (durchschnittlich drei bis vier) Jungtiere zur Welt. Die im Nest liegenden, anfangs nackten und nur bohnengroßen Jungen sind drei Wochen blind, werden vier bis sechs Wochen gesäugt und beenden die Nestlingszeit nach einem bis zwei Monaten. Die Geschlechtsreife tritt im zweiten Lebenshalbjahr ein, so dass sie sich meist nach dem ersten Winter an der Fortpflanzung beteiligen."

"Das Verbreitungsgebiet des Europäischen Maulwurfs reicht von Großbritannien (nicht aber Irland) über weite Teile Mittel- und Osteuropas bis nach Sibirien." (...) "Er bevorzugt gemäßigte Regionen und fehlt in den kühleren Gebieten Eurasiens ebenso wie in der Kaukasusregion und im Mittelmeerraum (dort kommen allerdings einige nahe verwandte Vertreter der Gattung. (...) In den Alpen lebt er bis in 2400 Meter Höhe." Was sagt uns das? Wir sollten unseren Schrebergarten in Irland, der Arktis oder in den hohen Bergen anlegen! Nächstes Mal...

In der "Zwischenzeit" können wir die Ratschläge des Deutschen Tierschutzbundes befolgen:
"Maulwürfe reagieren sehr empfindlich auf Erschütterungen. In aller Regel führt daher bereits die regelmäßige Nutzung des Gartens dazu, dass die Tiere in ruhigere Gefilde abwandern." NEIN, das hat nicht geholfen. Wir sind dort fast jeden Tag und haben einen 4-jährigen tobenden unbgebändigten Wildfang. Keine Verbesserung der Hügelzahl. Andere Ideen?
"Die Geräte, die im Handel erhältlich sind und Erschütterungen verursachen, sind meist nicht sehr wirksam. Diese Investition kann man sich sparen. Eine Maßnahme, den Maulwurf zu stören, besteht darin, Holzpfähle in die Maulwurfshügel zu schlagen und so oft wie möglich dagegen zu klopfen. Eine Brühe aus Zweigen von Lebensbaum, Holunder oder Knoblauch in kleinen Mengen in die Gänge zu schütten, kann ebenfalls helfen. Die Tiere sollen dabei nicht ertränkt, sondern lediglich durch den Geruch vertrieben werden. Doch bis ein Maulwurf sich derartig gestört fühlt, dass er weiter zieht, müssen solche Maßnahmen häufig wiederholt werden. Bleibt somit die Frage, ob man den Anblick der Maulwurfshügel nicht so lange ertragen kann, bis der Garten bei sommerlicheren Temperaturen wieder regelmäßig genutzt wird und der Maulwurf sich ganz von selbst einen ruhigeren Aufenthaltsort sucht." Interessante Tipps. Wir können alles versuchen. Oder doch ihn akzeptieren, da die Hügelerde, meinte Nadine, eine wunderbare Anzuchterde ist. Schon wieder ein Vorteil.
Quelle: Wikipedia und Deutscher Naturschutzbund

Regentonne einmal anders


Zum Regenfangen, aber auch zum Baden, Spielen, Dekorieren. Gebt zu - es ist ein Prachtstück. So wie sein Preis - ist noch zu sehen, mit Kreide geschrieben. Wer kann es sehen?


Hinter der Wanne und vor der Rankenhilfe (die weg sein sollte, nach harten Verhandlungen aber bleibt ) wurde ein Saatteppich mit Kletterpflanzen gepflanzt.Was ist ein Saatteppich? Bitte - ein Foto zum Veranschaulichen. ------------------->
Sehr praktische Sache für faule Gärtner - die Samen sind in perfekten Abständen in einem kompostierbaren Vlies verteilt. Es reicht ihn mit Erde zu bedecken und zu gießen.

Um den Wigwam herum haben wir ihn auch eingepflanzt. 2 Feuerbohnen, die unser Sohn von der Nachbarin bekommen und eingepflanzt hat, haben schon ihre Köpfe gezeigt.


Samstag, 9. Juni 2012

Kräuterspirale



Eine kluge und repräsentative Art und Weise, verschiedene Kräuter anzubauen, stellt eine Kräuterspirale dar.

Auf kleiner Fläche gestaltet man vier Klimazonen, die den Bedürfnissen der Kräuter entsprechen. Das Highlight ist ein Teich, auf dem werden wir verzichten - zwei Teiche auf 400m2 wäre ein wenig dekadent, oder?

Wir haben zuerst überlegt, die Kräuter in einem Steingarten unterzubringen. Die Spirale sieht mehr versprechender aus. Vor allem präsentieren sich die alten Steine fantastisch.
Tja, wieder Arbeit. Wieder umgraben, Erde einschütteln, Steine besorgen und legen, einpflanzen. Schritt für Schritt - wie auf der Zeichnung.

Ich dachte mir, dass das Umgraben (wieder, wie beim Acker) lange dauert, es wäre also sinnvoll, die Kräuter vorzuziehen. Gedacht, getan - sie tanken die Juni Sonne auf dem Balkon oder die Hauswärme, wenn die Temperatur draußen unter 10 Grad sinkt. Und sie sinkt in den letzten Tagen zu oft.

Montag, 4. Juni 2012

Ackerland

Kartoffeln
Unseren Acker zu gestalten, hat lange gedauert, denn der übermächtige Rasen hat sich fest reingebissen und dadurch war das Umgraben mörderisch.
Als erstes wurde die Kartoffeln gepflanzt (wir haben berichtet), so sind die Ergebnisse ----->
Neben den Kartoffeln (was laut den Regeln "Gute Nachbarn" nicht ganz vorteilhaft ist, tja, hat aber vom Platznutzen gut gepasst) wurde Knollensellerie "Monarch" ausgesäht. In der zweiten Reihe wachsen die Erdbeeren, die bis 1/3 der dritten Reihe reichen und sonst hier und da sich verirrt haben. Wir waren für sie gnädig und haben die meisten gelassen.
Zwiebeln
Der Rest der dritten Reihe wurde mit Pastinake "White Gem"und Möhre "Robila" bestückt. In der nächsten Reihe sind die Zwiebeln von Fritzi, Poree "Avano" und persiche Petersilie.
Unser Konzept war doppelte Reihen zu gestelten. Warum? Einfacher und schneller zum Umgraben. Ob praktisch zu pfelgen - werden wir sehen. Die grünen Streifen dazwischen sind bei den erfahrenen Gärtnern nicht zu denken. Sünde. Dort legt man eher Steine. Wir sind anders. Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche und beachten den kritischen Vegetationspunkt, d.h. jetzt aussähen oder keine Ernte. Die Kosmetik folgt später.
Und es wird keine parallelen Reihen geben. Wie es auf dem Foto (Sorry für den unvortteilhaften Schatten, den das Haus wirft) zu sehen ist die fünfte Ackerreihe verläuft senkrecht, parallel zu den Kürbissen (oder sind das Zucchinipflanzen? Wie peinlich. Wir wissen nicht mehr. Ich fotografiere sie und veranstalte einen Bestimmungswettbewerb. Der erste Preis - unsere ersten Kartoffeln! Was haltet ihr davon?). Dort wurde noch mal Kürbis (2mal), falls doch Zucchinipflanzen unseren Urlaub überlebt haben, daneben Rucola und Radies "Parat" in die Erde eingesteckt.



Sonntag, 3. Juni 2012

Juni Entdeckungen


Beim Umgraben haben wir etwas Hartes entdeckt. Leider war das kein Goldschatz, es sei denn stehen die Betonpreise genauso hoch wie die vom Gold. Ungewöhnlich tief, doch das mußte eine Zaunpfostenfixierung sein. Ein Stück Gartengeschichte. Und ein anscheinend bequemer Ort, eine frisch gepflückte Erdbeere zu verspeisen. Wo landet dieses Unnutz? In unserer Mülldeponie. Schön versteckt.

Eine ziemlich eklige Entdeckung, ich weiß gar nicht, warum diese Kleinigkeiten solche Gefühle hervorrufen,  waren die Ameisen und ihre Eier im Tomatentopf. Um die Wesen zu ärgern oder sogar tötötö..., haben wir reichlich Wasser über sie gegossen. Bevor der Eimer voll mit Wasser gefüllt wurde, waren die Eier weg. Haben die Ameisen die Gefahr geahnt? Sind unsere Tomaten deren Haus?

Glockenblume
Heidelbeeren tragen
die Regentonnen sind voll



 
Lupinen verblühen haarig

Juni-Blick auf unseren Garten